5.11.: chefduzen.de – Klassenkampf online/offline

17 Jahre Erfahrung mit Selbsorganisierung mit Hilfe des Internets

Dienstag, 5.11.19, 19 Uhr, Li(e)berAnders, Iltisstr. 34, Kiel-Gaarden

Als „Forum der Ausgebeuteten“ bildet chefduzen.de einen virtuellen
Treffpunkt, bei dem sich Menschen gegenseitig bei Problemen mit der Arbeit, der Erwerbslosigkeit, Miete und anderen sozialen Problemen helfen. Doch es ist nicht nur ein Projekt zur Selbsthilfe, sondern auch ein Versuch, sich on- und offline mit den Verhältnissen anzulegen und sich kollektiv zu wehren.

Durch die Auseinandersetzung rund um Verarmung, Prekarisierung und Entrechtung wurde chefduzen.de eine Quelle für Themen diverser Medien und hat Journalisten Kontakte für zahlreiche Reportagen verschafft und Material für Bücher geliefert. Durch den regen Austausch waren Nutzer besser informiert und ließen sich nicht mehr alles gefallen. Einige Ausbeuter bekamen aufgrund der geposteten Berichte sogar Probleme, überhaupt noch Personal für ihre Firmen zu rekrutieren.

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Jeden 1. Dienstag: Chefduzen.de offline

Ab November startet unsere Veranstaltungsreihe chefduzen offline. Jeden 1. Dienstag im Monat im Li(e)ber Anders, Iltisstr. 34, ab 19 Uhr. Dabei soll in netter Kaffee (Bier-)klatsch Atmosphäre, – neben dem Austausch von Erfahrungen, neue Wege des Widerstands jenseits traditioneller linker und gewerkschaftlicher Herangehensweise diskutiert und ausgelotet werden. Los geht es am Di, den 5. 11 . 2019, ab 19 Uhr, erst einmal selbst referentiell.

chefduzen.de
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1.11.: Veranstaltung & Diskussion zu aktueller Repression, Knast und den Umgang damit

Freitag, 1.11.19, 18 Uhr, Li(e)berAnders (Iltisstr. 34, Kiel)

In Solidarität mit den 3 von der Parkbank wird es zunächst einen kurzen Überblick über den Fall der drei Gefährt*innen geben, anschließend eine Lesung aus »Wege durch den Knast«

»Wege durch den Knast« ist ein umfassendes Standardwerk für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Es vermittelt tiefe Einblicke in die Unbill des Knastalltags, informiert über die Rechte von Inhaftierten und zeigt Möglichkeiten auf, wie diese auch durchgesetzt werden können. Das Buch basiert auf einer Ausgabe aus den 1990er Jahren und wurde von Anwält*innen, Gefangenen, Ex-Gefangenen und Bewegungsaktivist*innen vollständig überarbeitet und aktualisiert.

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2.11.: Basta, es reicht! Demo gegen hohe Mieten und Verdrängung

Demonstration | Samstag 02.11.2019 | 14 Uhr | Vinetaplatz Gaarden

-> Kurzaufruf in deutsch, englisch, türkisch, russisch

Die Wohnraumsituation in Kiel wird immer schlimmer: Steigende Mieten, Wohnungen im miesen Zustand, Vermieter*innen, die sich nicht kümmern, Abzocke durch Nebenkosten und Modernisierungsmaßnahmen, Warteschlangen bei Besichtigungen und immer weniger verfügbarer Wohnraum machen die Wohnungssituation mittlerweile auch hier zur Qual. Besonders hart trifft diese Entwicklung Menschen mit Anspruch auf Grundsicherung oder ohne deutschen Pass. Das Ganze ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von jahrelanger Stadtpolitik gegen die Interessen der Mieter*innen, dem Drängen von Großkonzernen wie Vonovia und Co. auf den Wohnungsmarkt und der gezielten Spekulation mit Wohnraum als Profitmaschine.

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11.5.: Für einen solidarischen Stadtteil! Gegen Verdrängung, Verarmung und Aufwertung!

Ab 13 Uhr Programm, Essen und Infotische im Li(e)berAnders

Wir möchten das Ereignis „Gaardener Kulturrotation“ nutzen, um an diesem Tag auf nicht so schöne Missstände im Stadtteil aufmerksam zu machen. Ein großer Teil der Menschen, die in Gaarden leben sind arm, viele haben noch weitere Probleme aufgrund von Krankheit, schlechten Bildungschancen, Herkunft etc. Die Häuser hier sind oft schlecht gepflegt bis baufällig. Kultur und Infrastruktur wie auf dem Westufer gibt es nicht. Hier setzt das Stadtteilbüro an, indem es versucht, Kultur vor Ort zu unterstützen und in Gestalt von „Gaarden hoch 10“ und dem Wirtschaftsbüro den Stadtteil aufzuwerten. Das hört sich erst einmal gut an: saubere Straßen, mehr Beleuchtung, Sport-und Spielplätze, …..
Für sich gesehen gute Ideen.

Aber was steckt dahinter? Die Probleme, die die Menschen im Stadtteil haben, lassen sich nicht mit einer Aufwertung des Stadtteils lösen. Selbst, wenn das Konzept funktionieren würde, würde es nur dazu führen, dass die Bewohner*innen wegen steigender Mieten in andere, abgelegenere Stadtteile verdrängt würden. Schon jetzt führen steigende Mieten zu einer zunehmenden Armut auch lohnarbeitender Menschen. Immobiliengesellschaften wie VONOVIA und Deutsche Wohnen machen Gewinn, indem sie schlechte Wohnungen für zu viel Geld vermieten und noch bei den Nebenkosten bescheißen. Skrupellose Hausbesitzer*innen verdienen an Leiharbeiter*innen, die zu Zehnt in einem Zimmer schlafen.

Nein, das Problem ist nicht in erster Linie der Dreck und die Unordnung im Stadtteil, das Problem heißt Kapitalismus. Solange es den gibt, können Wohnungen nicht gleichzeitig schön, geräumig, hell, trocken, warm und bezahlbar sein. Und es leiden immer die am meisten, denen es eh schon dreckig geht. Kapitalismus macht krank und nimmt die Hoffnung auf
ein besseres Leben.

Wir finden, dass alle Menschen das gleiche Anrecht haben auf Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen, Wasser, Energie, Mobilität, Bildung und Kultur. Der Weg zu einem guten, schönen Leben führt über die Enteignung von Immobilienfirmen, Energiekonzernen und Banken, der Öffnung aller Grenzen und vielem mehr hin zu einer herrschaftsfreien, solidarischen Gesellschaft. Fangen wir in Gaarden an!

Das volle Programm:

13 Uhr : Graffitiworkshop und Kinderschminken, Selbstorganisierter Stadtteilgarten (Hinterhof Steinmarderweg/Kirchenweg)

15 Uhr : Filz N’The Gang (HipHop aus Gaarden), Fire and Flames Music (Kaiserstr. 31b)

Li(e)ber Anders (Iltisstr. 34):
16.30 Uhr : Anniboy (Singer Songwriter*in/RAK)
17.30 Uhr : Myskodil (Instrumental Doom)
18.30 Uhr : Kroffi (Akkustikpunk)
19.30 Uhr : LPP (Rap)
20.30 Uhr: Auflegen (80iger, Punk, Tanzmucke)

21 Uhr : Rosis Filmpalast: Verdrängung hat viele Gesichter, Subrosa (Elisabethstr. 25)

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28.3. – 19 Uhr: „Faschismus im 21. Jahrhundert“ Buchvorstellung & Vortrag von Tomasz Konicz

Buchvorstellung und Vortrag von Tomasz Konicz

Wohin treiben die beständig nach rechts abdriftenden Gesellschaften in den Zentren des kapitalistischen Weltsystems? Der Durchmarsch der Neuen Rechten unaufhaltsam voranzuschreiten. Die Verrohung des öffentlichen Diskurses, die zunehmende rechte Gewalt, die rasch voranschreitende Aushebelung bürgerlicher Grundrechte – sie lassen Erinnerungen an den Vorfaschismus der 30er Jahre aufkommen.

Für Tomasz Konicz ist dies kein Zufall. In den hier versammelten Beiträgen werden Parallelen zwischen dem Aufstieg des Faschismus im Europa der Zwischenkriegszeit und dem gegenwärtigen Durchmarsch der Neuen Rechten gezogen. Zentral ist hierbei der ökonomische Krisenprozess, der in Wechselwirkung mit dem politischen Aufstieg der extremen Rechten steht: von der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis zur gegenwärtigen, 2008 manifest gewordenen Systemkrise.

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Küche für Alle, Sonntag 17.3.19, 18 Uhr

Die Offene linksradikale Plattform Kiel lädt ein: Wir melden uns zurück mit einer Küche für Alle! Schaut gerne vorbei <3

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Gegen Naziangriffe, Rechtsruck und Verdrängung – für einen solidarischen Stadtteil!

In der Nacht zum 19. Dezember 2018 wurde vor dem linken Stadtteilladen Li(e)ber Anders in Kiel-Gaarden ein Haufen politischer Transparente angezündet, die zwei Monate zuvor am besetzten Wagenplatz Schlagloch an der Werftbahnstraße entwendet worden waren. Nur weil aufmerksame Anwohner*innen frühzeitig die Feuerwehr verständigten, konnten die Flammen gelöscht und so Schlimmstes verhindert werden. Obwohl die Täter*innen Gefahr für Leib und Leben der Bewohner*innen im Wohnhaus über dem Laden billigend in Kauf nahmen, blieb es so glücklicherweise bei äußerlichen Sachschäden an der Eingangstür des Li(e)ber Anders. Zusammen mit der Tatsache, dass in den Wochen zuvor immer wieder Nazi-Kritzeleien wie „Rotfront verrecke!“ oder „Ins KZ mit Euch“ am Haus angebracht wurden, lassen die Umstände des Brandanschlags keinen Zweifel offen, dass die Täter*innen dem rechten Lager angehören.

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Über 100 Leute bei spontanem Fest der Solidarität vorm Li(e)ber Anders

  • Über 100 Leute bei spontanem Fest der Solidarität vorm Li(e)ber Anders
  • Weitere Aktionen gegen Naziterror und Rechtsruck geplant
  • Polizei sieht keine Hinweise auf rechten Anschlag

Nachdem es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem von rechten Täter_innen verübten Brandanschlag auf die Fassade des Li(e)ber Anders in Kiel-Gaarden kam, öffnete der linke Laden bereits am Donnerstag wieder seine Türen und lud zu einem Fest der Solidarität ein. Dem spontanen Aufruf folgten über 100 Leute um ihre Solidarität auszudrücken und bei warmen Getränken und Snacks weitere Informationen über die Geschehnisse zu erhalten. Unter die Anwesenden mischten sich auch Anwohner_innen aus der Straße und dem Stadtteil, die mittels Flugblätter über den Anschlag in Kenntnis gesetzt und zum Kennenlernen in den Li(e)ber Anders eingeladen wurden. In einer Ansprache bekräftigten Aktivist_innen des Ladenprojekts sich auf keinen Fall von dieser Aktion einschüchtern zu lassen und die Arbeit als offenes Stadtteilprojekt weiterhin fortzusetzen. Kraft dafür geben zahlreiche Solidaritätsbekundung, die den Li(e)ber Anders nach dem Anschlag erreichten, sowohl von Anwohner_innen als auch anderen lokalen Projekten bis hin zu bundesweiten und sogar internationalen Initiativen, etwa aus Manchester oder Barcelona.

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Nach dem Brandanschlag auf das Li(e)ber Anders – Fest der antifaschistischen Solidarität!

BRANDANSCHLAG AUF DAS LI(E)BER ANDERS IN KIEL-GAARDEN – SOLIDARITÄT MIT UNSEREN RÄUMEN!

FEST DER ANTIFASCHISTISCHEN SOLIDARITÄT

Donnerstag, 20.12.2018:
17 Uhr | Li(e)ber Anders (Iltisstr. 34) | Kiel-Gaarden

In der Nacht zum Mittwoch, 19. Dezember 2018 wurde gegen 1.30 Uhr ein Brandanschlag auf die Außenfassade des linken Treffpunkts Li(e)ber Anders in der Iltisstraße in Kiel-Gaarden verübt. Im äußeren Eingangsbereich entfachten die Täter*nnen ein Feuer, dessen Flammen die Eingangstür beschädigten. Ein Schwelbrand sowie die starke Rauchentwicklung griff dabei auch auf das Ladeninnere im Erdgeschoss über. Die von Anwohner*innen alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, bevor das Feuer auf das Wohnhaus übergehen konnte. Dies hätte Gefahr für Leib und Leben der Bewohner*innen der Stockwerke darüber bedeutet. So blieb glücklicherweise selbst der Sachschaden gering und die Räume sind weiter ohne Einschränkung nutzbar.

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